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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bio-Bauernhof MÜltner

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Sehr geehrter Gast,

bevor Sie dieses Objekt buchen, nehmen Sie sich bitte kurz Zeit, die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Gastgebers aufmerksam zu lesen. Wenn Sie das Objekt buchen, werden diese AGB Vertragsbestandteil des zwischen Ihnen und dem Gastgeber geschlossenen Gastaufnahmevertrages.

 

1. Abschluss des Gastaufnahmevertrags/Leistungen

  1. Wenn Ihnen das unverbindliche Angebot zusagt, erhalten Sie eine schriftliche, oder elektronische Buchungsbestätigung. Mit deren Zugang der Gastaufnahmevertrag zustande kommt.
  2. Maßgeblich für die zu erbringenden Leistungen sind ausschließlich die Beschreibungen, Abbildungen und Preisangaben in dieser Objektbeschreibung.

2. Bezahlung

  1. Der Gast begleicht 20% des Rechnungsbetrages (Rechenbeispiel: Gesamtsumme geteilt durch 5) nach Erhalt der Buchungsbestätigung/Rechnung innerhalb von 14 Tagen. Ansonsten verliert diese Ihre Gültigkeit. Die Restsumme (80%) 30 Tage vor Reiseantritt. Es gibt dafür keine weitere Zahlungserinnerung.
  2. Falls zusätzliche Kosten wie z.B. Brötchenlieferservice, Leihgebühr für EMTB, Einkäufe aus unserem Direktvermarktungsschrank anfallen sollten, ist der noch offene Betrag bis spätestens einen Tag vor Abreise in bar zubegleichen.

3. Rücktritt/Stornierung

  1. Der Gast kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserkl.rung gegenüber dem Gastgeber. Die Rücktrittserklärung sollte im Interesse des Gastes schriftlich erfolgen.
    Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen. Link: https://www2.elviab2b.de/b2b2c/010_prodgruppe.faces?&AN=BBV021&PFHEX=00000C
  2. Der Anspruch des Gastgebers auf Vergütung der vereinbarten Leistungen bleibt grundsätzlich bestehen. Er muss sich jedoch im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes (ohne Verpflichtung zu besonderen Anstrengungen) um eine anderweitige Buchung der Unterkunft bemühen. Einnahmen aus einer anderweitigen Belegung muss sich der Gastgeber anrechnen lassen. Gleiches gilt für ersparte Aufwendungen, wenn keine anderweitige Verwendung der Unterkunft mehr möglich war. Danach beträgt der pauschalierte Anspruch des Gastgebers: 80% bei Unterkünften ohne Verpflegung Dem Gast bleibt vorbehalten, dem Gastgeber nachzuweisen, dass die ersparten Aufwendungen höher sind.
  3. Falls für Ihre Buchung von Seitens der Behörde ein touristischer Vermietungsverbot ausgesprochen wird, dann werden wir uns nach deren Richtlinien halten. https://www.deutschertourismusverband.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-fuer-gastgeber.html
    Zum jetztigen Zeitpunkt verfahren wir wie folgt: Kostenfreie Urlaubsverschiebung möglich; oder Rücküberweisung der bereits geleisteten Zahlung abzgl. 25,00 EUR Bearbeitungsgebühr.

4. An- und Abreise

  1. Der Gast muss die Unterkunft am Anreisetag ab 14:00 Uhr bis spätestens 16 Uhr bezogen haben, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart worden. Über eine Verspätung der Anreise muss der Gast den Gastgeber bis spätestens zum vereinbarten Anreisezeitpunkt informieren. Andernfalls ist der Gastgeber berechtigt, die Unterkunft anderweitig zu vergeben.
  2. Die Abreise hat am Abreisetag bis spätestens 10 Uhr zu erfolgen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart worden. Bei nicht fristgemäßer Abreise kann der Gastgeber eine entsprechende Vergütung verlangen.
  3. Eine Abreiseverlängerung ist nach persönlicher Absprache gegen eine einmalige Gebühr von 30,00 EUR/Wohneinheit bis 15:00 Uhr möglich.

5. Mängel

  1. Der Gast hat die Unterkunft nur bestimmungsgemäß zu verwenden und pfleglich zu behandeln.
  2. Der Gast ist verpflichtet, dem Gastgeber auftretende Mängel und Störungen unverzüglich anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Der Gast kann den Vertrag nur bei erheblichen Mängeln oder Störungen kündigen. Zuvor hat er im Rahmen der Mängelanzeige eine angemessene Frist zur Mängelbehebung zu setzen, es sei denn diese ist unmöglich oder wird vom Gastgeber verweigert. Eine Kündigung durch den Gast ist außerdem zulässig, wenn ihm eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses objektiv nicht zumutbar ist.

6. Haftung

  1. Die vertragliche Haftung des Gastgebers auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden des Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Gastgeber herbeigeführt wurde.
  2. Für alle gegen den Gastgeber gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Gast und Reise.
  3. Der Gastgeber haftet nicht für Angaben zu Preisen und Leistungen, die durch ihn für den Gast erkennbar lediglich als Fremdleistungen vermittelt werden.

7. Schlussbestimmungen

  1. Auf den Vertrag findet deutsches Recht Anwendung.
  2. Der Gast kann den Gastgeber nur an dessen Sitz verklagen.
  3. Die Bestimmungen des Vertrages gelten nicht, wenn und insoweit nicht abdingbare Bestimmungen der EU oder andere internationale Bestimmungen Anwendung finden.

Stand: Januar 2021

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